Kleine Fehler - große Konsequenzen

Der Wert von Vertrauen für eine Organisation ist schwer zu messen, aber unbestreitbar. Ein guter Ruf und die Wahrnehmung als verlässlicher Partner durch Kunden, Mitarbeiter, Investoren und andere Stakeholder erweist sich mitunter als Alleinstellungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern. Besonders deutlich zeigt sich der Mehrwert von Vertrauen, wenn es verloren geht. Dann werden Kosten und entgangene Möglichkeiten spürbar, etwa bei der Kundenbindung, Preistoleranz oder Marktanteilen.

Aus gutem Grund zählt der verlässliche Ruf einer Organisation zu den immateriellen Vermögenswerten, die 70-80% des Marktwertes eines Unternehmens ausmachen. Aus ebenso gutem Grund will dieses Vertrauen erarbeitet und verdient werden. Entscheidend dafür ist allerdings nicht primär „die Organisation”, sondern vielmehr deren Mitarbeiter und ihr Verhalten in tagtäglichen Tätigkeiten.

Das Thema Datenschutz bietet ein treffendes Beispiel: Abstrakt (und rechtlich) gesehen ist „die Organisation” verantwortlich für den verantwortungsbewussten Umgang mit vertraulichen Daten. Ganz konkret sind es jedoch die einzelnen Mitarbeiter, welche in einer Vielzahl von Prozessen und Maßnahmen die Vorgaben zur Datensicherheit umsetzen müssen. Wenn in diesem Kontext Vertrauen verloren geht, dann ist das in über 60% der Fälle nicht die Folge von krimineller Energie, wie Auswertungen zu den gesetzlichen Meldepflichten zeigen. Stattdessen liegt die Ursache für ein Datenleck in den meisten Fällen in kleinen Unaufmerksamkeiten - treffend bezeichnet als menschliche Fehler: Beim Schreiben einer E-Mail wird aus Versehen ein falscher Empfänger ausgewählt oder beim Eintippen der Faxnummer ein Zahlendreher übersehen - schon haben unberechtigte Empfänger Zugang zu personenbezogenen Daten. Nicht zuletzt seit dem Inkrafttreten der DSGVO sind die Reputationsschäden solcher Datenschutzverletzungen massiv und kostspielig, sowohl im materiellen als auch im immateriellen Sinn.

Vorsicht ist also definitiv besser als Nachsicht, aber nur wer die wahren Risiken erkennt, kann effektive Maßnahmen ergreifen. Um menschliche Fehler zu vermeiden, müssen technische Mittel bei den tatsächlichen Kommunikationsprozessen und potentiellen Fehlerquellen ansetzen. So bietet eine wirklich sichere Plattform für E-Mails und Datentransfer nicht nur reine Verschlüsselung, sondern prüft zudem in Echtzeit die ausgewählten Empfänger, Anhänge und Inhalte. Sie erhöht die Sicherheit von Kommunikationsprozessen, aber nicht deren Komplexität, wenn Mitarbeiter etwa weiterhin Ihre vertrauten E-Mail-Adresse und Arbeitsumgebung nutzen können (z.B. in MS Outlook). Auf Basis klarer Vereinbarungen sollten Mitarbeiter außerdem nicht nur umfassend geschult, sondern auch in ihren täglichen Tätigkeiten beim Datenschutz unterstützt werden. Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Fehler passiert, bietet eine effektive Lösung auch umfassende Informations- und Dokumentationsmöglichkeiten sowie Optionen zum Rückruf von Nachrichten und Dateien.

Die erforderlichen Investitionen rechnen sich dabei vielfach: Einen guten Ruf aufzubauen ist aufwendig; diesen nach einem Vertrauensverlust wie bei einem Datenleck wiederherzustellen ist jedoch noch viel schwieriger. Wer dagegen den menschlichen Faktor zentral stellt und seine Mitarbeiter mit intelligenten, technischen Mitteln zum Datenschutz befähigt, schafft sich einen Schutzschild gegen Reputationsschäden.

Sehen Sie Bedarf für Ihre eigene Organisation? Wir stellen Ihnen gerne den ZIVVER Schutzschild gegen menschliche Fehler in der digitalen Kommunikation vor.

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